Erdmann ermittelt

Notizen aus Erdmanns Welt

Aus dem Protokoll – Neues

Notizen, Neuigkeiten und Geschichten aus Erdmanns Welt – vom ersten Einfall bis zum gedruckten Buch. Die neuesten Meldungen stehen oben. Öffnen Sie ein Protokoll, um den vollständigen Beitrag zu lesen.

Die Protokolle

Drei Fälle, ein Termin: Band 3 erscheint am 12. Oktober 2026

17.09.2026

Drei Fälle, ein Termin: Band 3 erscheint am 12. Oktober 2026

Bisher hatte Erdmann es mit Menschen zu tun, die etwas getan oder etwas gelassen haben. In Band 3 haben sie etwas anderes: ein Amt. Eine Verbandsjuristin, eine Schatzmeisterin, ein Geschäftsstellenleiter. Drei Leute mit …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Was sich in Band 3 ändert

Bisher hatte Erdmann es mit Menschen zu tun, die etwas getan oder etwas gelassen haben. In Band 3 haben sie etwas anderes: ein Amt. Eine Verbandsjuristin, eine Schatzmeisterin, ein Geschäftsstellenleiter. Drei Leute mit Visitenkarte, Unterschriftsbefugnis und einem festen Platz in der Tagesordnung. Was sie tun, sieht aus wie Verwaltung, und ein Teil davon ist es auch. Der andere Teil kostet einen Menschen das Leben.

Mehr Platz heißt dabei nicht mehr Beschreibung, sondern mehr Fall: mehr Figuren, die etwas zu verlieren haben, längere Wege und ein Rätsel, das über sechzehn Kapitel trägt statt über sieben. Dunkler ist es geworden, blutiger nicht. Die Gegner sind größer, sie haben Anwälte, und sie verlieren nicht, indem ihnen jemand Handschellen anlegt, sondern indem eine Zahl nicht mehr zu ihnen passt.

Die drei Fallakten

Fallakte 14 · Ausgekloppt

Ein Neunzehnjähriger zerstört im Training seine eigenen Schläger, und sein Vater, der einmal Schatzmeister war, schweigt dazu. Auf einem Griffband steht eine Zahl, grob geschrieben, von einer Hand, die zittert. Was aussieht wie Jugendärger, ist eine Erpressung mit vier Jahren Anlauf. Und die Person, die sie steuert, saß an keinem Tisch, an dem Erdmann bisher gesessen hat.

Fallakte 15 · Punkt, Satz – plötzlich weg

Bei fünf zu vier verschwindet ein Spieler vom Platz. Vor zweihundert Zuschauern, zwischen zwei Aufschlägen. Sein Schläger liegt im Sand, seine Tasche steht ordentlich wie ein Vorwurf, und hinter dem Sichtschutz sind zwei Halteklammern sauber durchgekniffen. Er ist nicht geholt worden. Er ist gelaufen. Die Frage ist nicht, wohin, sondern wovor.

Fallakte 16 · Der Tag, an dem der Sand tobte

Eine Böenfront zieht über die Anlage, eine Kiefer fällt, der Jugendwart ist tot. Höhere Gewalt, sagen alle, und niemand kann etwas dafür. Zwei Jahre vorher hat ein Gutachten genau diesen Baum zur Fällung empfohlen. Vierundzwanzig Minuten lang war das Clubhaus an diesem Nachmittag leer. Erdmann braucht drei Tage, um zu begreifen, dass es vier waren.

Was bleibt, wie es war

Kein Blut, keine Forensik, keine Serienmörder. Die Spannung kommt aus Fristen, die ablaufen, aus Zahlen, die nicht aufgehen, und aus der Frage, wer gerade lügt. Erdmann sitzt weiterhin im Schatten, den Thermosbecher in beiden Händen, und sieht Leuten beim Spielen zu, bis ihm auffällt, wer nicht spielt.

Und mitraten kann man auch diesmal. Jeder Fall enthält ein Rätsel, das fair zu lösen ist: eine Ziffernfolge auf einer Getränkekarte, ein Schlüssel zwischen sechs Griffbändern, eine Uhr am Clubhausgiebel, die jeder abliest und keiner nachstellt. Alles, was Erdmann hat, hat der Leser auch, und zwar bevor es gebraucht wird. Wer mitzählt, kann vor ihm dort sein.

Ab dem 12. Oktober

Band 3 erscheint als Taschenbuch und als eBook und ist über den Buchhandel, die bekannten Onlinehändler und den Buchladen an der Ecke zu bekommen. Die ISBNs stehen in Kürze hier auf der Seite.

Einsteigen kann man übrigens auch hier. Jede Fallakte steht für sich. Wer Band 1 und 2 gelesen hat, sieht allerdings, wie weit Schröder inzwischen gekommen ist, und versteht, warum Erdmann an einer bestimmten Stelle drei Schritte zurückgeht, ohne ein Wort zu sagen.

Man merkt sich das Datum am besten so, wie Erdmann sich Dinge merkt: nicht aufschreiben, sondern hingehen.

Vom Sandplatz auf die Couch – und im Oktober zurück zu Erdmann

18.08.2026

Vom Sandplatz auf die Couch – und im Oktober zurück zu Erdmann

Die Fallakten für sechs Erdmann-Bände sind längst geschrieben oder angelegt. Veröffentlicht werden sie trotzdem mit Bedacht. Während Kommissar Erdmann auf seinen nächsten Einsatz wartet, ist in Claudios Schreibwerkstatt bereits …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Die Fallakten für sechs Erdmann-Bände sind längst geschrieben oder angelegt. Veröffentlicht werden sie trotzdem mit Bedacht. Während Kommissar Erdmann auf seinen nächsten Einsatz wartet, ist in Claudios Schreibwerkstatt bereits eine neue Buchwelt entstanden – zwischen einer Praxis in Schöneberg und einer Terrasse an der niederländischen Nordseeküste.

Wer in den vergangenen Monaten im Dezernat nach Kommissar Erdmann gefragt hat, bekam keine besorgniserregende Antwort. Der Kommissar ist weder verschwunden noch endgültig in den Ruhestand zurückgekehrt. Im Gegenteil: Seine kommenden Ermittlungen sind längst vorbereitet.

Bereits 2025 hat Claudio Gärtner die Fallakten für insgesamt sechs Bände niedergeschrieben beziehungsweise konzeptionell angelegt. Erdmanns Zukunft ist damit gut gefüllt: mit neuen Schauplätzen, menschlichen Verwicklungen und jenen kleinen Ungereimtheiten, die auf den ersten Blick harmlos erscheinen und sich erst bei genauerem Hinsehen als ausgewachsene Fälle erweisen.

Trotzdem werden die Bücher nicht alle auf einmal veröffentlicht. Eine Buchreihe braucht Luft zwischen ihren Auftritten. Jeder Band soll die Zeit bekommen, entdeckt, gelesen und weiterempfohlen zu werden. Erdmann arbeitet schließlich auch nicht sechs Fälle gleichzeitig ab, nur weil die Akten bereits auf seinem Schreibtisch liegen.

Ein vorübergehender Wechsel ins Sprechzimmer

Der Vorsprung bei den Erdmann-Geschichten hat Claudio die Möglichkeit gegeben, sich zwischenzeitlich einem anderen Buchprojekt zuzuwenden. Sein Arbeitstitel:

„Ganz normal gestört“

Im Mittelpunkt steht ein Psychotherapeut mit eigener Praxis in Berlin-Schöneberg. Über mehrere Bände hinweg begegnet er dort den unterschiedlichsten Menschen und ihren ebenso ungewöhnlichen wie erstaunlich vertrauten Problemen.

Die neuen Geschichten bewegen sich zwischen Komik und Ernst, zwischen verschobener Selbstwahrnehmung, gut gepflegten Marotten und jenen Lebenskrisen, die sich nicht zuverlässig an Sprechstundenzeiten halten. Manche Patienten betreten die Praxis mit einem klaren Anliegen und verlassen sie mit einer ganz anderen Frage. Andere sind fest davon überzeugt, dass ausschließlich ihre Mitmenschen eine Therapie benötigen.

Der Therapeut hört zu, fragt nach und versucht, Ordnung in Lebensgeschichten zu bringen, die sich hartnäckig gegen jede ordentliche Sortierung wehren. Dabei zeigt sich immer wieder: Das vermeintlich Absonderliche ist häufig erstaunlich normal – und das angeblich Normale bisweilen ziemlich gestört.

Geschrieben zwischen Teich und Nordseelicht

Viele Ideen für das neue Projekt entstanden während der Sommerferien in den Niederlanden. Claudio saß dort häufig auf einer Terrasse, vor sich einen kleinen Teich und dahinter das Licht der untergehenden Sonne an der Nordsee.

Ein ruhiger Ort, zumindest äußerlich.

Während sich das Abendlicht auf dem Wasser spiegelte, nahm die Schöneberger Praxis auf dem Papier zunehmend Gestalt an. Figuren betraten das imaginäre Sprechzimmer, erzählten von ihren Sorgen, verteidigten ihre Eigenheiten und lieferten gelegentlich Antworten auf Fragen, die noch gar niemand gestellt hatte.

So wurde aus der Urlaubsterrasse vorübergehend eine ausgelagerte Schreibwerkstatt. Der kleine Teich lieferte die Ruhe, die Nordsee den Horizont – und die neuen Figuren sorgten zuverlässig dafür, dass es gedanklich trotzdem nie allzu beschaulich wurde.

Und was macht Erdmann?

Der wartet.

Nicht ungeduldig, nicht beleidigt und schon gar nicht untätig. Seine nächsten Akten liegen bereit. Sie werden lediglich nicht im Eiltempo in den Buchhandel geschickt.

Am 12. Oktober 2026 erscheint  der dritte Band von „Erdmann ermittelt“. Er enthält die Fallakten 14 bis 16 und führt den Kommissar zurück in eine Welt, in der sportliche Regeln noch lange nichts über menschliche Fairness verraten.

Bis dahin darf der Blick einmal vom Sandplatz nach Schöneberg wandern. Von den Abgründen eines Tennisvereins zu den Untiefen des menschlichen Seelenlebens ist es möglicherweise ohnehin kein besonders weiter Weg.

Und Erdmann?

Der kennt das mit dem geduldigen Warten. Entscheidend ist schließlich nicht, wer zuerst auftritt – sondern wer im richtigen Moment wieder da ist.

Zwischen Sandplatz und Schweigen: Kommissar Erdmann meldet sich zurück

14.12.2025

Zwischen Sandplatz und Schweigen: Kommissar Erdmann meldet sich zurück

Kommissar Erdmann ist wieder da. Nicht mit Blaulicht, nicht mit großer Geste – sondern mit dem, was er am besten kann: Beobachten, zuhören, warten. Und dann zur richtigen Zeit die richtigen Schlüsse ziehen. Mit „Erdmann ermittelt …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Kommissar Erdmann ist wieder da.

Nicht mit Blaulicht, nicht mit großer Geste – sondern mit dem, was er am besten kann: Beobachten, zuhören, warten. Und dann zur richtigen Zeit die richtigen Schlüsse ziehen.

Mit „Erdmann ermittelt II – Fallakten 9 bis 13“ erscheint der zweite Band der Reihe nun offiziell im Buchhandel und online. Seit dem 14. Dezember 2025 liegen fünf neue Fälle vor, die dort spielen, wo man Verbrechen selten vermutet: zwischen Grundlinie und Vereinsheim, zwischen Aufschlag und Abendbier, zwischen sportlicher Höflichkeit und menschlicher Abgründigkeit.

Erdmann, längst außer Dienst, aber nie außer Form, bewegt sich erneut durch die Berliner Tennisszene. Er stolpert nicht über Leichen, sondern über Ungereimtheiten. Über Blicke, die zu lange hängen bleiben. Über Sätze, die beiläufig klingen, aber zu glatt sind. Über Schweigen, das lauter ist als jeder Protest.

Was als Vereinsklatsch beginnt, endet oft als handfester Kriminalfall – und genau dort fühlt sich Erdmann zu Hause.

Die Fallakten 9 bis 13 sind dichter erzählt, komplexer verwoben und näher an der Gegenwart als je zuvor. Es geht um Macht, Eitelkeit, Abhängigkeiten und um das, was Menschen zu verlieren glauben, wenn sie sich zu sicher fühlen. Der Tennisplatz bleibt Kulisse – aber er ist nie bloß Sportstätte. Er ist Bühne. Spiegel. Tatort.

Wie schon im ersten Band setzt auch Erdmann ermittelt II auf Spannung ohne Effekthascherei, auf leisen Druck statt lauter Gewalt. Berliner Schnauze trifft auf journalistische Präzision, Humor auf Abgrund, Routine auf Instinkt. Erdmann löst seine Fälle nicht schneller als nötig – aber immer endgültig.

Für alle, die Kriminalgeschichten mögen, die sich Zeit nehmen.

Für alle, die wissen, dass das Entscheidende selten im Protokoll steht.

Und für alle, die ahnen: Zwischen Sandplatz und Schweigen passiert mehr, als man sehen möchte.

„Erdmann ermittelt II – Fallakten 9 bis 13“

Seit 14. Dezember 2025 im Buchhandel und online erhältlich.

ISBN: 978-3384769817

Hinter der Glasscheibe – wenn Erdmann plötzlich Musik macht

24.10.2025

Hinter der Glasscheibe – wenn Erdmann plötzlich Musik macht

Claudio Gärtner sitzt hinter der Regiescheibe. Draußen im Studio stehen Lina Berg und Schröder – Mikrofone vor sich, Textblätter in der Hand, ein Lächeln, das von Spielfreude erzählt. Und hinten, fast wie immer, Kommissar …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Claudio Gärtner sitzt hinter der Regiescheibe. Draußen im Studio stehen Lina Berg und Schröder – Mikrofone vor sich, Textblätter in der Hand, ein Lächeln, das von Spielfreude erzählt. Und hinten, fast wie immer, Kommissar Erdmann: Mantel, Hut, verschränkte Arme. Nur diesmal lächelt er. Vielleicht, weil er weiß, dass jedes Wort, jede Note, jede Pause ein Stück Wahrheit trägt – so wie in seinen Fällen.

Das Album versammelt neun Songs, inspiriert von den ersten acht Fallakten aus dem Buch „Erdmann ermittelt“. Lina singt, Schröder begleitet, und irgendwo dazwischen schwingt der Geist des Kommissars mit – leise, aber präsent. Jeder Track erzählt ein Stück der Geschichten, die zwischen Sandplatz und Schweigen spielen: vom letzten Schlägerwechsel bis zum Tod à la carte.

Musikalisch bewegt sich das Album zwischen Retro-Jazz, filmischer Spannung und einem Hauch Noir. Die Stimmen tragen Wärme, die Texte Tiefe, und wer genau hinhört, erkennt: Auch in der Musik geht es um das, was nicht gesagt wird.

Zu hören ist das Album überall, wo es Musik gibt – bei Spotify, Amazon Music, Apple Music und Co. Ein Soundtrack, der nicht bloß begleitet, sondern erzählt. Denn wenn Erdmann etwas gelernt hat, dann das: Wahrheit hat Rhythmus. Man muss nur hinhören.

Eine kleine Hörprobe vorab gefällig?

Zur Hörprobe
Druckfrisch auf dem Schreibtisch – Erdmann zieht aus

29.09.2025

Druckfrisch auf dem Schreibtisch – Erdmann zieht aus

Ein Stapel Bücher, so hoch wie Schröders Geduld nach einem Vereinsabend – und mittendrin: Claudio, bewaffnet mit Kuli, Versandtaschen und einem milden Grinsen. Denn was da auf seinem Schreibtisch liegt, ist nicht weniger als das …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Ein Stapel Bücher, so hoch wie Schröders Geduld nach einem Vereinsabend – und mittendrin: Claudio, bewaffnet mit Kuli, Versandtaschen und einem milden Grinsen. Denn was da auf seinem Schreibtisch liegt, ist nicht weniger als das erste gedruckte Zeugnis monatelanger Arbeit. „Erdmann ermittelt“ ist angekommen – physisch, schwer in der Hand, mit Charakter in jeder Zeile.

Die ersten Autorenexemplare sind eingetroffen, liebevoll verpackt in den typischen braunen Kartons, die immer ein bisschen nach Büroklammern und Verheißung riechen. Jetzt heißt es: raus in die Welt damit. Ein Teil der Bücher wird als Leseexemplar verschickt – an Journalistinnen, Blogger, Buchhändler und Menschen, die sich für gut gemachte Kriminalliteratur mit Berliner Schnauze und Sandplatz-Hintergrund interessieren.

Denn Erdmann bleibt nicht zwischen zwei Buchdeckeln stecken. Er will raus. In Regale, in Cafés, auf Nachttische und vielleicht sogar mit auf die nächste Zugfahrt. Und Claudio? Der sitzt dazwischen, macht sich Notizen, schreibt persönliche Zeilen in die Bücher – und freut sich über jedes „Oh, das klingt spannend!“ in den sozialen Medien.

Wer das Buch noch nicht kennt, findet es unter „Beweisstücke“ auf dieser Website. Und wer es schon hat: einfach weitersagen. Denn so fängt alles an – mit einer Geschichte, einem Fall und einem Stapel Bücher auf einem Schreibtisch in Berlin.

Mit Tee, Text und Tatverdacht – Lina liest sich warm

22.09.2025

Mit Tee, Text und Tatverdacht – Lina liest sich warm

Wer glaubt, dass ein Krimi nur auf dem Platz beginnt, war noch nie bei Lina Berg im Wohnzimmer. Dort, wo andere Feierabend machen, beginnt für die Lektorin der eigentliche Dienst. Denn gleich vier neue Fallakten hat sie vom …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Wer glaubt, dass ein Krimi nur auf dem Platz beginnt, war noch nie bei Lina Berg im Wohnzimmer. Dort, wo andere Feierabend machen, beginnt für die Lektorin der eigentliche Dienst. Denn gleich vier neue Fallakten hat sie vom Dezernat bekommen – handverlesen, ordentlich getackert und wie immer mit einem kleinen Spritzer Bratensoße zwischen den Zeilen.

Mit dampfendem Tee, Bleistift und der gewohnten Portion Scharfsinn geht Lina nun der Frage nach: Wo verbirgt sich der wahre Verdacht? Was ist nur ein humorvoller Schlenker, was der erste Schatten der Wahrheit? Für Erdmann-Fans bedeutet das: Es geht weiter. Mit neuen Fällen, neuen Verdächtigen – und neuen Zwischenfällen auf Berliner Sandplätzen.

Die Atmosphäre? Warm. Die Verantwortung? Groß. Denn bevor der nächste Band in Druck geht, geht alles durch Linas Hände. Und auch wenn die Füße in Decke gewickelt sind – die Augen bleiben wachsam. Schließlich ist sie es, die entscheidet, was zwischen Doppelfehler und Doppelmoral öffentlich werden darf.

Und eines ist sicher: Bei diesem Arbeitspensum wird der Teevorrat wohl schneller schwinden als das Vertrauen mancher Tatverdächtiger. Aber keine Sorge – Lina bleibt dran. Für uns. Für Erdmann. Für die Wahrheit.

Erdmann ermittelt – Die ersten Bücher sind verkauft!

20.09.2025

Erdmann ermittelt – Die ersten Bücher sind verkauft!

So oder so ähnlich klang es mehrfach durchs Berliner Büro, als die ersten Verkaufszahlen von „Erdmann ermittelt – Fallakten 1 bis 8“ über den Schreibtisch wanderten. Doch nicht nur Zahlen machen Freude – es sind die Worte. Die …

Protokoll lesenProtokoll schließen

„Was für ein Start!“

So oder so ähnlich klang es mehrfach durchs Berliner Büro, als die ersten Verkaufszahlen von „Erdmann ermittelt – Fallakten 1 bis 8“ über den Schreibtisch wanderten. Doch nicht nur Zahlen machen Freude – es sind die Worte. Die ersten Leserstimmen trudelten ein, und sie sind: herzlich, begeistert, neugierig. Von „endlich mal ein Krimi, der nicht schreit, sondern schmunzelt lässt“ bis hin zu „ich habe Erdmann sofort ins Herz geschlossen – und seinen Kaffee gleich mit“ war alles dabei.

Für Claudio Gärtner, der hinter dem Pseudonym des charmant-grummeligen Kommissars steckt, ist das ein Moment voller Dankbarkeit. Wochen- und monatelang hat er geplottet, getippt, gefeilt, verworfen und wieder aufgebaut – und all das nicht in einer Schreibklause in Schweden, sondern mitten in Berlin, mit Blick auf den Kiez und Ohr am Puls der Tennisszene.

Besonders schön: Auch aus den sozialen Netzwerken kamen viele Reaktionen. Leserinnen und Leser teilen Schnappschüsse mit dem Buch auf der Couch, im Zug oder auf der Tribüne beim nächsten Vereinsspiel. „Endlich ein Krimi, der mir aus der Seele spricht – und manchmal direkt aus dem Vereinsleben“, schrieb eine Leserin. Eine andere lobte: „So liebevoll beobachtet, so schlau verdreht – ich will mehr davon.“

Mehr ist bereits unterwegs: Band 2 ist im Lektorat, Band 3 auf dem Weg zu Lina Berg. Und Claudio? Der sitzt am Schreibtisch – und diesmal mit einem besonders breiten Lächeln. Denn wenn aus einer Idee zwischen Thermoskanne und Tribüne ein Buch wird, das Menschen erreicht, dann darf man ruhig mal jubeln. Leise. Und mit Nachdruck.

Band 2 in Arbeit – Lina liest zuerst

18.09.2025

Band 2 in Arbeit – Lina liest zuerst

Wenn ein neues Buch in Arbeit ist, hört man im Dezernat keine Sirenen. Keine Pressetexte, keine Werbeslogans. Nur ein leises Klicken: MacBook auf, Fallakte geöffnet, Platzkaffee eingeschenkt. Und irgendwann – wenn die Zeilen …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Wenn ein neues Buch in Arbeit ist, hört man im Dezernat keine Sirenen. Keine Pressetexte, keine Werbeslogans. Nur ein leises Klicken: MacBook auf, Fallakte geöffnet, Platzkaffee eingeschenkt. Und irgendwann – wenn die Zeilen stehen, die Wendungen sitzen und Erdmann sein Schweigen gefunden hat – ist der Moment gekommen, in dem aus einem Manuskript ein echtes Buch werden kann.

Und dann gibt es nur eine, die als Erste hineinschauen darf: Lina Berg.

Journalistin, Redakteurin, Recherche-Instinkt mit integriertem Kompass. Wer Lina kennt, weiß: Sie hört nicht nur zu, sie liest auch zwischen den Zeilen. Sie ist mutig, direkt, loyal – und hat ein besonderes Verhältnis zu diesen Kriminalfällen, die zwischen Bratenduft und Brillenfassung entstehen.

Deshalb war klar: Auch die Fallakten 9 bis 13 gehen zuerst durch ihre Hände. Claudio hat das neue Manuskript übergeben – ganz ohne Pomp, aber mit dem stillen Stolz eines Autors, der weiß: Wenn Lina nickt, ist es gut. Wenn Lina die Stirn runzelt, besser nochmal ran. Und wenn Lina nichts sagt? Dann ist es richtig spannend geworden.

Inhaltlich bleibt alles streng vertraulich – so viel sei aber verraten: In Band 2 geht es erneut ans Eingemachte. Oder besser: ans Eingeschlossene, Eingefädelte und Eigensinnige. Es wird menschlich. Grotesk. Und wieder einmal zeigt sich: Zwischen Sandplatz und Schweigen liegen manchmal nur ein paar Millimeter Linienband – aber ein ganzes Leben dazwischen.

Das Lektorat läuft. Mit Herz, mit Humor und mit Linas Lupe.

Und während sie prüft, denkt Claudio schon weiter. Denn der nächste Fall wartet nie lange – er steht meistens schon an der Kaffeemaschine.

Band 3 in Arbeit - Lina liest wieder zuerst

18.09.2025

Band 3 in Arbeit - Lina liest wieder zuerst

Die Stille vor dem Fest? Nicht im Dezernat. Während draußen die ersten Tannennadeln den Bürgersteig dekorieren und in Berliner Vereinsheimen Glühwein über die Theke wandert, herrscht bei Lina Berg geschäftiges Blättern. Drei neue …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Erdmann ermittelt weiter – mit spitzem Blick und Thermoskanne auf Betriebstemperatur

Die Stille vor dem Fest? Nicht im Dezernat.

Während draußen die ersten Tannennadeln den Bürgersteig dekorieren und in Berliner Vereinsheimen Glühwein über die Theke wandert, herrscht bei Lina Berg geschäftiges Blättern. Drei neue Fallakten haben ihren Weg auf den Redaktionstisch gefunden – fein säuberlich getippt, mit Notizen am Rand und einem leichten Kaffeeduft in den Seitenfasern: Band 3 von „Erdmann ermittelt“ nimmt Gestalt an. Und das pünktlich zum Weihnachtsfest.

Claudio Gärtner hat wieder tief gegraben. Nicht nur im Sand, sondern auch im Zwischenmenschlichen.

Was auf dem Tennisplatz mit einem Doppelfehler beginnt, endet diesmal in einem Ringen um Ehre, Verantwortung und Fairness – gewürzt mit Berliner Schnauze, überraschenden Wendungen und Momenten, die nur das Vereinsleben schreiben kann.

Die neuen Fallakten im Überblick:

Fall 14 – „Ausgekloppt“

Ein junger Hitzkopf mit talentiertem Arm, ein Vater mit Vergangenheit, die keiner ausspricht, und eine Schiedsrichterin, die plötzlich zwischen den Linien steht. Was als unsportliches Verhalten beginnt, entwickelt sich zu einem Lehrstück über Schweigen, Einfluss und systemisches Wegschauen.

Fall 15 – „Punkt, Satz – plötzlich weg“

Ein Tennismatch der Altersklasse 60+ endet abrupt. Der Schläger liegt noch da, der Spieler nicht mehr. Kein Mord, kein Verbrechen – nur Fragen. Und eine Vergangenheit, die wie eine alte Platzlinie wieder sichtbar wird, wenn man genau hinschaut.

Fall 16 – „Der Tag, an dem der Sand tobte“

Ein Sommergewitter, das sich in der Vereinsführung anbahnt. Eine Präsidentin, die ihr Comeback plant. Und Mitglieder, die mehr sehen, als sie sagen. Erdmann deckt auf, was alle betrifft: den ganz normalen Wahnsinn zwischen Medenrunde, Machtspiel und Marmorkuchen.

Lina Berg liest, prüft, streicht, ergänzt – und freut sich insgeheim über jeden Satz, der zwischen die Zeilen zielt.

Denn sie weiß: Erdmanns Fälle sind mehr als nur Unterhaltung. Sie sind Momentaufnahmen einer Gesellschaft im Sportanzug. Mit all ihren Reibereien, Regeln und kleinen Rissen im Lack.

Der dritte Band wird – wenn alles glatt läuft – pünktlich vor Weihnachten erscheinen.

Damit neben Spekulatius, Socken und Gesellschaftsspielen auch ein bisschen Spannung unter’m Baum liegt.

Und wer weiß – vielleicht ertappt sich der eine oder andere Leser beim Gedanken:

„So einen wie Erdmann hätten wir im Club auch mal gebraucht.“

Es geht weiter: Neue Fallakten in Arbeit

18.09.2025

Es geht weiter: Neue Fallakten in Arbeit

Kaum ist der erste Band veröffentlicht, das Buch gedruckt, das Cover bewundert und der Versand in Bewegung, geht’s im Dezernat schon wieder weiter. Denn wer „Erdmann ermittelt“ kennt, weiß: Ein Fall ist selten genug. Und neun …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Kaum ist der erste Band veröffentlicht, das Buch gedruckt, das Cover bewundert und der Versand in Bewegung, geht’s im Dezernat schon wieder weiter. Denn wer „Erdmann ermittelt“ kennt, weiß: Ein Fall ist selten genug. Und neun sind bestenfalls ein Anfang.

Claudio Gärtner, der Mann hinter Erdmanns ruhigem Blick und Schröders spitzen Zwischenrufen, hat den Stift nicht aus der Hand gelegt. Im Gegenteil. Zwischen seinen journalistischen Tätigkeiten – Interviews, Reportagen, Spielanalysen und der einen oder anderen Reportage über Ehrenamt, Ehrenkodex oder Ehrenrunde – nutzt er jede freie Minute, um neue Fallakten zu schreiben.

Nicht im Akkord, sondern mit Sorgfalt. Nicht auf Krampf, sondern mit Gefühl. Immer dann, wenn eine Szene aufflackert, ein Gespräch hängenbleibt oder ein Satz im Vereinsheim eine Wendung nimmt, die sonst keiner bemerkt – dann landet das im Notizbuch. Oder direkt im nächsten Manuskript.

Einige dieser Fälle sind bereits vollständig geschrieben. Andere sind halbfertig und reifen wie gute Clubhausgerichte: auf kleiner Flamme, aber mit ordentlich Würze. Wieder andere bestehen bisher nur aus einer Zeile – aber wie Erdmann weiß: Manchmal ist eine gute Zeile mehr wert als zehn Zeugenaussagen.

Was bedeutet das für die Leserinnen und Leser? Ganz einfach: Es geht weiter. Und zwar mit Fallakten, die weiterhin für sich stehen, aber gemeinsam ein ganzes Panorama ergeben – vom kleinen Streit über die große Lüge bis zur Frage, wer eigentlich entscheidet, wann jemand zu viel weiß.

Die nächsten Bände werden nach und nach erscheinen, digital und gedruckt – in genau dem Tempo, das es braucht, um das Erdmann-Gefühl nicht zu überhetzen. Denn diese Geschichten leben von der Beobachtung, vom Schmunzeln, vom Schweigen. Und wer sie schreibt, braucht Zeit – und eine Thermoskanne.

Ob beim nächsten Frühjahrsputz im Club, beim Sommerturnier oder in der stillen Woche nach dem Saisonabschluss: Erdmann ermittelt bleibt am Ball. Und Claudio bleibt dran.

Denn wo andere Feierabend machen, hört er genau hin. Und manchmal reicht schon ein Satz auf der Terrasse, um zu wissen: Da bahnt sich der nächste Fall an.

Der erste Fallband ist da!

15.09.2025

Der erste Fallband ist da!

Es war nur eine Frage der Zeit. Jetzt ist es soweit. Der erste Band von „Erdmann ermittelt“ ist im Buchhandel erhältlich – frisch gedruckt, stilecht gebunden und randvoll mit dem, was zwischen Doppelfehler und Doppelmoral so …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Ab sofort im Buchhandel – Erdmann ermittelt. Die ersten Fallakten sind da.

Es war nur eine Frage der Zeit. Jetzt ist es soweit. Der erste Band von „Erdmann ermittelt“ ist im Buchhandel erhältlich – frisch gedruckt, stilecht gebunden und randvoll mit dem, was zwischen Doppelfehler und Doppelmoral so alles passieren kann.

Fallakten 1 bis 9 führen durch die erste Etappe im Erdmann-Kosmos: vom Bratenmord über verschwundene Schläger bis zum falschen Scheck mit Designerlächeln. Jeder Fall ein abgeschlossenes Kapitel, jedes Kapitel ein Blick hinter die saubere Fassade der Berliner Tennisplätze.

Claudio Gärtner, der Mann hinter dem Kommissar mit Thermosbecher und Spürsinn, hat monatelang geschrieben, gefeilt, gelacht, geflucht – und jetzt: freut er sich.

So richtig. Mit allem, was dazugehört.

Denn Erdmann ermittelt ist mehr als eine Sammlung von Kurzgeschichten. Es ist ein literarischer Streifzug durch die Grotesken des Vereinslebens, eine Hommage an die Zwischentöne – und ein Buch, das bewusst leiser erzählt als die üblichen Krimigeschichten. Ohne Blutrausch, aber mit Scharfsinn. Ohne Cliffhanger-Klischees, aber mit Haltung. Und immer mit Berliner Schnauze.

Der Band ist ab sofort verfügbar – in zwei Formaten:

Taschenbuch – ISBN: 9783819245282

eBook – ISBN: 9783695107506

Wer das Dezernat direkt unterstützen möchte, bestellt das Buch am besten über Book on Demand. Dort landen die meisten Taler direkt in Erdmanns Kaffeekasse – und wir wissen beide: ohne Koffein läuft hier gar nichts.

Natürlich kann das Buch auch über alle bekannten Händler bezogen werden: Amazon, Thalia, Hugendubel, Bücher.de und viele weitere Shops führen den Titel. Einfach online bestellen und liefern lassen – ganz ohne Rätselraten.

Oder – für alle, die gern mit Menschen reden – auch im Buchladen an der Ecke. Dort dauert’s vielleicht zwei bis fünf Tage länger, aber der persönliche Kontakt ist bekanntlich durch nichts zu ersetzen. Und außerdem: Wer könnte einem Kommissar glaubhafter zurufen „Kommt in Kürze“, als die Buchhändlerin mit dem handgeschriebenen Bestellzettel?

Claudio sagt: Danke.

Fürs Mitlesen, Mitfiebern, Mitraten.

Und für all die Ideen, Hinweise und humorvollen Nachrichten, die ihn motivieren, weiterzuschreiben. Band zwei ist in Arbeit. Doch vorher? Wird erst einmal umgeblättert.

Books on DemandAmazonHugendubelThalia

Ab in den Druck – der erste Fallband steht

30.07.2025

Ab in den Druck – der erste Fallband steht

Der Moment, auf den so viele hingefiebert haben – Claudio Gärtner natürlich eingeschlossen – ist gekommen: Kommissar Erdmann a.D. verlässt den digitalen Tatort und betritt die gedruckte Bühne. Das erste Buch ist fertig. Nicht nur …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Der Moment, auf den so viele hingefiebert haben – Claudio Gärtner natürlich eingeschlossen – ist gekommen: Kommissar Erdmann a.D. verlässt den digitalen Tatort und betritt die gedruckte Bühne. Das erste Buch ist fertig. Nicht nur als Idee, nicht nur als Manuskript auf dem Mac, sondern als vollständiges Werk. Sechzehn Fälle zwischen Sandplatz, Schweigen und Spuren im Clubhaus, verpackt in ein formschönes Format mit dem vertrauten Gesicht des Kommissars auf dem Cover.

Die letzten Wochen waren ein Feinschliff-Marathon zwischen Tippfehlern, Satzzeichen und Formatierungsfragen. Wie viele Leerzeichen verträgt ein Protokoll? Welche Kapitelüberschrift macht neugieriger – und wie kriegt man eigentlich einen Bratenduft in eine Fußnote? Fragen, die Claudio mit wachsendem Stolz und der nötigen Erdmann’schen Geduld geklärt hat. Und dann – nach einem letzten Blick über das Deckblatt, einem letzten Kaffee in der Redaktion und einem tiefen Atemzug – ging alles an den Verlag.

Jetzt liegt das Buch beim Druckpartner. Der erste Probedruck ist in Arbeit. Claudio wartet gespannt auf das physische Exemplar, das bald in seinen Händen liegen soll: zum Blättern, Prüfen, Freigeben. Und dann – endlich – wird das Buch überall erhältlich sein. Für alle, die Erdmann auf dem Bildschirm schon kennen und ihn jetzt auch mit ins Bett, auf den Balkon oder in die Tennistasche nehmen wollen.

Ein Buch wie eine Ballwechselanalyse: scharf beobachtet, lakonisch erzählt, überraschend pointiert. Mit Kriminalfällen, wie sie nur am Rand der Platzlinie passieren können.

Bleibt nur noch eines zu sagen: Druck läuft. Und Erdmann? Der schweigt – diesmal auf Papier.

Hörprobe im Studio eingesprochen

20.07.2025

Hörprobe im Studio eingesprochen

Es war nur eine Frage der Zeit, bis aus geschriebener Spannung gesprochene Atmosphäre wurde. Claudio Gärtner, der Kopf hinter Kommissar Erdmann a.D., hat sich selbst hinter das Mikro gesetzt – in einem schalldichten Studio, mit …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Es war nur eine Frage der Zeit, bis aus geschriebener Spannung gesprochene Atmosphäre wurde. Claudio Gärtner, der Kopf hinter Kommissar Erdmann a.D., hat sich selbst hinter das Mikro gesetzt – in einem schalldichten Studio, mit Blick auf das Manuskript und einem Schluck Mut aus der Thermoskanne. Der Fall: „Tod à la carte“. Eine Geschichte über Clubküche, Kriminalität und das leise Knistern zwischen Bratensoße und Besteck.

Die Idee zur Hörprobe entstand spontan, angeregt durch das Feedback von Freunden und Kollegen. Viele wünschten sich, Erdmann nicht nur zwischen Buchseiten zu erleben, sondern auch akustisch – mit all den Zwischentönen, Pausen und Betonungen, die zwischen den Zeilen leben. Und wer könnte die Fälle besser einlesen als der Autor selbst?

Mit ruhiger Stimme, konzentriertem Blick und dem richtigen Maß an Berliner Lakonie hat Claudio die Geschichte eingesprochen. Kein aufgesetzter Krimi-Singsang, kein künstlicher Spannungsaufbau – sondern Erzählen in Reinform. Direkt, trocken, atmosphärisch.

Die Hörprobe ist ab sofort hier auf der Homepage verfügbar. Einfach zurücklehnen, klicken – und für ein paar Minuten in Erdmanns Welt eintauchen. Zwischen Doppelfehler und Doppelmoral, zwischen Flutlicht und Fallstrick.

Ob daraus ein vollständiger Podcast oder ein ganzes Hörbuch wird, entscheidet sich noch. Aber eines ist sicher: Der Anfang klingt vielversprechend. Und Erdmann? Der schweigt wie immer – aber diesmal kann man ihm dabei zuhören.

Zur Hörprobe
Die ersten Fälle sind geschrieben

14.07.2025

Die ersten Fälle sind geschrieben

Es ist soweit: Die ersten Kapitel im Kosmos von Kommissar Erdmann a.D. sind nicht nur aufgeschrieben – sie leben. Nach Wochen zwischen Notizen, Thermoskaffee und Tastaturklappern liegen die ersten vollständigen Fälle nun vor. Mal …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Es ist soweit: Die ersten Kapitel im Kosmos von Kommissar Erdmann a.D. sind nicht nur aufgeschrieben – sie leben. Nach Wochen zwischen Notizen, Thermoskaffee und Tastaturklappern liegen die ersten vollständigen Fälle nun vor. Mal grotesk, mal feinsinnig, mal mit einem Lächeln, das im Halse stecken bleibt – aber immer mit einem Blick für das Menschliche hinter dem vermeintlich Nebensächlichen. In Gesprächen mit Freunden, Kollegen und Wegbegleitern wurde das Projekt Stück für Stück vorgestellt. Die Resonanz? Überwältigend. Neugierige Nachfragen, spitzbübisches Schmunzeln, spontane Fallideen und vor allem: Begeisterung für diesen eigensinnigen Ermittler mit Hut, Schnurrbart und einem Herzen für die Zwischentöne.

Claudio Gärtner hat die ersten Geschichten bewusst als Leseprobe freigegeben – nicht zur Selbstbestätigung, sondern um das Projekt atmen zu lassen. Und es atmet. Leserinnen und Leser erkennen sich wieder in den kleinen Spannungen am Platz, in den unausgesprochenen Eitelkeiten im Clubhaus und in der tröstlichen Gewissheit, dass jemand wie Erdmann auch in der literarischen Rente nicht aufhört, hinzuschauen. Das Feedback ermutigt, der Ton trifft, die Nachfrage wächst. Und mit jedem Gespräch, das beginnt mit „Weißt du, bei uns im Verein war mal …“, entsteht im Hintergrund schon der nächste Fall.

Gärtner schreibt – inspiriert, befeuert, mit feinem Gespür und einem vollen MacBook. Die Liste möglicher Episoden wächst täglich. Und auch wenn der Weg zum vollständigen Buch noch ein paar Seiten lang ist: Die Richtung stimmt, das Tempo passt. Und Erdmann?

Der bleibt auf der Linie – mit Blick fürs Wesentliche.

Von der Idee zur Umsetzung

22.05.2025

Von der Idee zur Umsetzung

Es begann nicht mit einem Schuss, sondern mit einem Seitenblick. Claudio Gärtner saß auf einer Tribüne, irgendwo zwischen drittem Doppelfeld und zweiter Portion Kartoffelsalat, als ihm auffiel, dass auf Tennisplätzen weit mehr …

Protokoll lesenProtokoll schließen

Es begann nicht mit einem Schuss, sondern mit einem Seitenblick. Claudio Gärtner saß auf einer Tribüne, irgendwo zwischen drittem Doppelfeld und zweiter Portion Kartoffelsalat, als ihm auffiel, dass auf Tennisplätzen weit mehr passiert als nur Aufschläge und Netzfehler. Da ist Stolz. Da sind alte Rechnungen. Da sind Wortgefechte, die höflich beginnen und mit zischenden „Lass uns später reden“-Momenten enden. Und da sind Figuren, die im Schatten der Clubhausterrasse mehr zu erzählen scheinen als ein ganzer Sonntagstalk im Fernsehen.

Claudio, eigentlich Journalist, immer mit einem halben Ohr für das, was nicht gesagt wird, notierte sich erst beiläufig. Dann regelmäßig. Dann mit System. Aus beiläufigen Beobachtungen wurden Ideen, aus Ideen Szenen, aus Szenen ein Konzept. Und irgendwann stand er da: Kommissar Erdmann a.D. – ein Ermittler mit Berliner Schnauze, thermosgebrühtem Spürsinn und der seltenen Fähigkeit, den Mensch hinter dem Doppelfehler zu erkennen. Erdmann ist keiner von den Lauten, keiner von den schnellen Schlussfolgern. Er ist der, der auf der Tribüne sitzen bleibt, wenn alle schon beim Bier sind. Der, der zuhört, wenn andere reden, und schweigt, wenn es am wichtigsten ist.

Die Idee war geboren: Kriminalfälle, angesiedelt im Mikrokosmos eines Tennisvereins. Humorvoll, aber nicht albern. Spannend, aber nicht blutig. Elegant im Ton, mit einer Prise Bratensoße und einer Handvoll Berliner Direktheit. Claudio Gärtner wollte kein klassisches Krimibuch schreiben. Er wollte ein literarisches Spielfeld schaffen, auf dem Verbrechen dort passieren, wo man sie am wenigsten erwartet: im weißen Hemd, mit Sonnenbrille im Haar und einem leicht angespannten Lächeln nach dem dritten Doppelfehler.

Ziel ist es, aus diesen Geschichten ein Buch zu machen. Oder besser: einen Band voll grotesker Alltäglichkeiten, voller Widersprüche, kleiner Tragödien und großer Eitelkeiten – und mittendrin ein Kommissar, der eigentlich längst in Rente ist, aber merkt: Nur weil der Dienst vorbei ist, heißt das nicht, dass die Wahrheit keinen Platz mehr braucht. Derzeit entstehen die Fälle einzeln, mit viel Liebe zum Detail, mit einem Gespür für Tempo, Zwischentöne und Wendungen, die sich erst dann zeigen, wenn man glaubt, alles verstanden zu haben. Ein Fall dauert oft Wochen, manche sogar Monate. Nicht, weil die Beweislage dünn wäre – sondern weil Qualität nicht auf der Uhr, sondern auf der Linie entsteht.

Dass das Projekt irgendwann auch als Podcast oder Hörbuch erscheint, steht im Raum – aber nicht im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt steht das Schreiben. Das Erzählen. Die Lust an Sprache, Spannung und Stil. Und vielleicht auch ein kleines Augenzwinkern in Richtung aller, die denken, dass auf einem Tennisplatz nur Sport passiert.

Claudio Gärtner sagt über sich selbst, er sei ein stiller Beobachter mit Hang zum Überzeichnen. Aber wer die Fälle von Erdmann liest, merkt schnell: Da schreibt einer, der genau hinhört. Und der weiß, dass das Verbrechen oft dort beginnt, wo der Smalltalk endet.