Claudio Gärtner hat die ersten Geschichten bewusst als Leseprobe freigegeben – nicht zur Selbstbestätigung, sondern um das Projekt atmen zu lassen. Und es atmet. Leserinnen und Leser erkennen sich wieder in den kleinen Spannungen am Platz, in den unausgesprochenen Eitelkeiten im Clubhaus und in der tröstlichen Gewissheit, dass jemand wie Erdmann auch in der literarischen Rente nicht aufhört, hinzuschauen. Das Feedback ermutigt, der Ton trifft, die Nachfrage wächst. Und mit jedem Gespräch, das beginnt mit „Weißt du, bei uns im Verein war mal …“, entsteht im Hintergrund schon der nächste Fall.
Gärtner schreibt – inspiriert, befeuert, mit feinem Gespür und einem vollen MacBook. Die Liste möglicher Episoden wächst täglich. Und auch wenn der Weg zum vollständigen Buch noch ein paar Seiten lang ist: Die Richtung stimmt, das Tempo passt. Und Erdmann?
Der bleibt auf der Linie – mit Blick fürs Wesentliche.
